Jede Organisation tut gut daran, klar zu beschreiben "Woher sie kommt" und "Wohin sie will". Dies gibt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Rahmen für das tägliche Handeln. Weil wir aus kleinen Anfängen "aus der Praxis für die Praxis" kommen, wird unser Selbstverständnis von diesem Ansatz her geprägt:

Wir wollen gemeinsam mit den Schulen als Partner auf Augenhöhe deren pädagogische Konzepte mit unserem Personal und unserem Know-how umsetzen helfen. Dabei sind wir der festen Überzeugung, dass unser Grundverständnis der Arbeit in Betreuungsangeboten mit all den Konzepten von Schulen deckt, die dieses Feld als integralen Bestandteil ihres Auftrages sehen. Wir fühlen uns überall da richtig am Platz, wo es beispielsweise heißt: Wir haben keine OGS - wir sind eine OGS!

Das heißt für uns in der Konsequenz, jeweils mit der Schule an deren Konzept zu arbeiten. Wir sehen keinen Sinn darin, ein durch uns entwickeltes Konzept als Fremdkörper einer Schule "überzustülpen" und nicht danach zu schauen, was deren Vorstellungen sind. Das ist ein wichtiges Element des Leitbildes unseres Unternehmens.

Das heißt aber auch, mit Akteuren der öffentlichen Träger der Jugendhilfe (den Jugendämtern), den Schulverwaltungsämtern, der Schulaufsicht sowie mit den anderen Trägern von Angeboten  zusammenzuarbeiten. Dieses partnerschaftliche Konstrukt ist vom Gesetzgeber so gewollt und spiegelt unser Arbeitsfeld in den Koordinaten zwischen Schulentwicklung und Planungen der Jugendhilfe wider.